Ein traditioneller Bauernhof mit neuem Dachstuhl – und einer Fassade, die von Rotalgen gezeichnet war. Unser Auftrag: das neue Holz dauerhaft schützen, die Fassade gründlich reinigen und so streichen, dass der historische Charakter erhalten bleibt. Dazu haben wir beschädigte Holzläden durch neues Lärchenholz ersetzt. Dauer: drei Wochen.
- Ort
- Kastl
- Objekt
- Bauernhof
- Leistung
- Fassadensanierung, Fassadenanstrich, Holz- und Bautenschutz, Malerarbeiten im Bestand
- Jahr
- 2025
- Dauer
- 3 Wochen
So sind wir vorgegangen
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Bestandsaufnahme: Rotalgen und verwittertes Holz
Große Teile der Fassade waren von Rotalgen überzogen – rötlich-braune Schlieren, die sich vor allem unterhalb der Fensteröffnungen und an der Wetterseite ausgebreitet hatten. Die alten Holzläden waren vergraut und teilweise morsch. Dazu kam der frisch erneuerte Dachstuhl, dessen unbehandeltes Holz am Dachüberstand ungeschützt der Witterung ausgesetzt war.
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Dachüberstand: Bläueschutz und Wetterschutzlasur
Neues Nadelholz im Außenbereich ist anfällig für Bläuepilze, die das Holz dunkel verfärben und Beschichtungen von innen ablösen. Deshalb haben wir den gesamten Dachüberstand zuerst mit einem Bläueschutz grundiert und anschließend mit einer Wetterschutzlasur behandelt. Die Lasur schützt vor UV-Strahlung und Feuchtigkeit, lässt die Holzstruktur aber sichtbar.
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Fassade reinigen und zweifach mit Silikatfarbe streichen
Nach der gründlichen Reinigung der befallenen Flächen folgte ein zweifacher Anstrich mit Silikatfarbe. Silikatfarbe verbindet sich mit dem mineralischen Putz, bleibt hoch diffusionsoffen und ergibt die matte, ruhige Oberfläche, die zu einem alten Bauernhof gehört. Ihre natürliche Alkalität macht es Algen zudem schwerer, sich erneut anzusiedeln.