Längsseite des Neubaus mit Holzweichfaser-Dämmung, im Hintergrund die bereits verputzte Halle
Sto-Klimapartner aus Reischach

Fassade dämmen mit WDVS: geprüftes System, sauber verarbeitet

Ein Wärmedämmverbundsystem senkt die Heizkosten und gibt Ihrem Haus eine neue Fassade in einem Zug. Ob es hält, entscheidet die Verarbeitung: Anschlüsse an Fenstern, Sockel und Dach. Wir dämmen mit geprüften Sto-Systemen und eigenem Gerüst – ein Ansprechpartner, eine Rechnung.

5,0 ★ 34 Bewertungen bei Google
Meisterbetrieb Inhaber: Thomas Weinmaier
Seit 2006 20 Jahre Erfahrung
Vor Ort Landkreise Altötting, Mühldorf a. Inn und Rottal-Inn
Leistungsumfang

Was zu einem WDVS gehört

Ein WDVS ist mehr als Platten an der Wand: Dämmung, Armierung und Putz sind ein aufeinander abgestimmtes System. Jede Schicht muss passen – sonst drohen Risse, Feuchte und Algen.

  • Bestandsaufnahme und Beratung Untergrund, Wandaufbau, Fenster, Dachüberstand und Sockel prüfen. Daraus ergeben sich Dämmstoff, Dämmstärke und die Details an den Anschlüssen.
  • Untergrund vorbereiten Tragfähigkeit prüfen, lose Teile entfernen, Unebenheiten ausgleichen. Auf einem schlechten Untergrund hält auch die beste Dämmung nicht.
  • Sockel dämmen und abdichten Der Sockel bekommt einen feuchteunempfindlichen Dämmstoff und eine Abdichtung gegen Spritzwasser und Bodenfeuchte.
  • Dämmplatten kleben und dübeln Verklebung und Verdübelung nach Systemvorgabe – je nach Untergrund und Gebäudehöhe.
  • Anschlüsse an Fenster, Rollläden und Dach Fugendichtbänder, Anschlussprofile und neue, längere Fensterbänke. An diesen Stellen entscheidet sich, ob die Fassade dicht bleibt.
  • Armierung mit Gewebe Armierungsmörtel mit eingebettetem Gewebe, Eckschutz und Diagonalarmierung an Fensterecken – gegen Risse.
  • Oberputz und Anstrich Struktur und Farbe nach Ihrer Wahl. Auf gedämmten Fassaden gelten Mindestwerte für die Helligkeit, die wir bei der Farbberatung berücksichtigen.
  • Eigenes Gerüst Aufbau, Dämmung, Putz und Abbau aus einer Hand – ohne fremden Gerüstbauer.
Dämmstoffe

Welcher Dämmstoff passt zu Ihrem Haus?

Es gibt nicht den einen besten Dämmstoff. Entscheidend sind Wandaufbau, Brandschutz, Budget und wie diffusionsoffen die Wand bleiben soll. Wir empfehlen nach der Besichtigung, was zu Ihrem Haus passt.

  • Polystyrol (EPS): bewährt, leicht und wirtschaftlich. Die häufigste Lösung im Ein- und Zweifamilienhaus.
  • Mineralwolle: nicht brennbar. Sinnvoll, wenn der Brandschutz höhere Anforderungen stellt, etwa bei größeren Gebäuden.
  • Holzweichfaser: diffusionsoffen und mit gutem Hitzeschutz im Sommer. Die erste Wahl im Holzbau – wie bei unserem Projekt in Kastl, wo wir die Holzfaserdämmung armiert und verputzt haben.
  • Systemgebunden: Dämmung, Kleber, Dübel, Armierung und Putz kommen aus einem geprüften Sto-System. Werden Bauteile verschiedener Hersteller gemischt, gilt die Zulassung des Systems nicht mehr.
Übergang zwischen altem Mauerwerk und neuem Holzbau mit Holzweichfaser-Dämmung
Kastl: Holzweichfaser-Dämmung am neuen Holzbau, direkt neben dem alten Mauerwerk.
Ablauf

So läuft Ihre Fassadendämmung ab

  1. Anfrage

    Formular oder Anruf, gern mit Fotos und Baujahr des Hauses.

  2. Beratung vor Ort

    Wandaufbau, Anschlüsse und Dachüberstand prüfen, Aufmaß, Dämmstoff und Dämmstärke besprechen.

  3. Angebot

    Schriftlich, mit Systemaufbau, Dämmstärke und allen Anschlussdetails – auf Wunsch abgestimmt mit Ihrem Energieberater.

  4. Ausführung und Abnahme

    Gerüst, Dämmung, Armierung, Putz und Anstrich, gemeinsame Abnahme.

Aus einer Hand

Eigenes Gerüst – warum das bei der Dämmung zählt

Eine Fassadendämmung braucht mehrere Arbeitsgänge, und zwischen den Schichten muss das Material abbinden. Steht ein fremdes Gerüst, kostet jeder Regentag Standmiete. Unser Gerüst steht so lange, wie die Fassade es braucht.

  • Ein Ansprechpartner, eine Rechnung
  • Keine Standzeit-Aufschläge durch Fremdgerüste
  • Genug Zeit für jede Schicht, auch bei Wetterwechsel
Eingerüsteter Giebel mit Banner von Maler Weinmaier als Sto-Klimapartner
Partnerschaft

Sto-Klimapartner

Als zertifizierter Sto-Klimapartner arbeiten wir mit geprüften Systemen und dokumentierter Verarbeitungsqualität.

Mehr zur Partnerschaft

Kosten

Was kostet ein WDVS?

Der Richtwert gilt je m² Fassadenfläche, netto, für Dämmung, Armierung, Oberputz und Anstrich. Das Gerüst kommt separat dazu.

Leistung Preisrahmen
Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ab 140,00 €/m²
Gerüst – eigenes Gerüst, Auf- und Abbau ab 7,00 €/m² Gerüstfläche

Der Preis hängt vor allem von Dämmstoff und Dämmstärke ab, außerdem von Zahl und Art der Fenster, Rollläden und einer nötigen Verlängerung des Dachüberstands. Den verbindlichen Preis nennen wir nach der Besichtigung.

Rechtlicher Rahmen

Gesetzliche Vorgaben und Förderung

Wann muss ich dämmen?

Eine allgemeine Pflicht, die Fassade zu dämmen, gibt es nicht. Werden aber mehr als 10 % der Fassadenfläche erneuert – zum Beispiel neu verputzt –, muss die erneuerte Fläche die Wärmeschutz-Anforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes erfüllen (§ 36 GModG, bis Juli 2026 § 48 GEG). Welche Dämmstärke das bei Ihrer Wand bedeutet, rechnen wir vor dem Angebot aus.

Quelle: § 36 GModG mit Anlage 7
Gibt es Förderung?

Für die Fassadendämmung gibt es Zuschüsse über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) oder alternativ eine Steuerermäßigung. Die Fördersätze wurden 2026 geändert und ändern sich immer wieder. Wichtig: Den Förderantrag stellen Sie in der Regel, bevor Sie den Auftrag vergeben. Lassen Sie den aktuellen Stand von einem Energieberater prüfen – wir stimmen den Aufbau gern mit ihm ab.

Brauche ich eine Genehmigung?

In der Regel nicht. Ausnahmen gelten für denkmalgeschützte Gebäude, in Gebieten mit Gestaltungssatzung und bei Vorgaben im Bebauungsplan. Steht das Haus nah an der Grundstücksgrenze, sollte vorab geklärt sein, ob die zusätzliche Wandstärke zulässig ist. Im Zweifel genügt eine Nachfrage bei der Gemeinde.

Referenzen

Aus unserer Praxis

Alle Projekte ansehen

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum WDVS

Lohnt sich eine Fassadendämmung?

Am meisten, wenn die Fassade ohnehin saniert werden muss: Gerüst, Vorarbeiten und neuer Putz fallen dann sowieso an, und die Dämmung kommt nur noch obendrauf. Ob sie sich bei Ihrem Haus rechnet, hängt von Wandaufbau, Heizung und Nutzung ab – das besprechen wir ehrlich bei der Beratung.

Kann die Wand mit Dämmung noch „atmen“?

Eine Wand atmet nicht – Feuchte aus den Räumen wird vor allem über das Lüften abgeführt. Ein fachgerecht ausgeführtes WDVS hält die Wand innen wärmer und senkt damit sogar das Risiko von Schimmel an kalten Wandoberflächen.

Bekommen gedämmte Fassaden Algen?

Die Oberfläche einer gedämmten Fassade ist kühler, deshalb bleibt Tau länger stehen – das begünstigt Algen. Dagegen helfen ein ausreichender Dachüberstand, der passende Putz und ein Anstrich, der schnell abtrocknet. Wir planen das bei der Auswahl des Systems mit ein.

Wie dick wird die Dämmung?

Das ergibt sich aus Ihrem Wandaufbau und den gesetzlichen Anforderungen. Wir rechnen die nötige Stärke vor dem Angebot aus und prüfen, ob Fensterbänke, Rollläden und Dachüberstand dazu passen.

Kann ich eine dunkle Farbe wählen?

Nur eingeschränkt. Dunkle Töne heizen sich in der Sonne stark auf, was Dämmung und Putz belastet. Deshalb gelten auf gedämmten Fassaden Mindestwerte für die Helligkeit (Hellbezugswert). Wir zeigen Ihnen bei der Farbberatung, welche Töne möglich sind.

Fassade dämmen – einmal richtig

Schicken Sie uns ein paar Fotos und das Baujahr Ihres Hauses. Wir kommen vorbei, prüfen die Fassade und sagen Ihnen, welcher Aufbau sinnvoll ist.