Aufstockung eines Bauernhofs in Kastl: Fassade und Innenputz zwischen Bestand und Holzbau
Fassadensanierung · Malerarbeiten im Neubau · Holz- und Bautenschutz · Wärmedämmverbundsystem (WDVS)
Ein Wärmedämmverbundsystem senkt die Heizkosten und gibt Ihrem Haus eine neue Fassade in einem Zug. Ob es hält, entscheidet die Verarbeitung: Anschlüsse an Fenstern, Sockel und Dach. Wir dämmen mit geprüften Sto-Systemen und eigenem Gerüst – ein Ansprechpartner, eine Rechnung.
Ein WDVS ist mehr als Platten an der Wand: Dämmung, Armierung und Putz sind ein aufeinander abgestimmtes System. Jede Schicht muss passen – sonst drohen Risse, Feuchte und Algen.
Es gibt nicht den einen besten Dämmstoff. Entscheidend sind Wandaufbau, Brandschutz, Budget und wie diffusionsoffen die Wand bleiben soll. Wir empfehlen nach der Besichtigung, was zu Ihrem Haus passt.
Formular oder Anruf, gern mit Fotos und Baujahr des Hauses.
Wandaufbau, Anschlüsse und Dachüberstand prüfen, Aufmaß, Dämmstoff und Dämmstärke besprechen.
Schriftlich, mit Systemaufbau, Dämmstärke und allen Anschlussdetails – auf Wunsch abgestimmt mit Ihrem Energieberater.
Gerüst, Dämmung, Armierung, Putz und Anstrich, gemeinsame Abnahme.
Eine Fassadendämmung braucht mehrere Arbeitsgänge, und zwischen den Schichten muss das Material abbinden. Steht ein fremdes Gerüst, kostet jeder Regentag Standmiete. Unser Gerüst steht so lange, wie die Fassade es braucht.
Als zertifizierter Sto-Klimapartner arbeiten wir mit geprüften Systemen und dokumentierter Verarbeitungsqualität.
Der Richtwert gilt je m² Fassadenfläche, netto, für Dämmung, Armierung, Oberputz und Anstrich. Das Gerüst kommt separat dazu.
| Leistung | Preisrahmen |
|---|---|
| Wärmedämmverbundsystem (WDVS) | ab 140,00 €/m² |
| Gerüst – eigenes Gerüst, Auf- und Abbau | ab 7,00 €/m² Gerüstfläche |
Der Preis hängt vor allem von Dämmstoff und Dämmstärke ab, außerdem von Zahl und Art der Fenster, Rollläden und einer nötigen Verlängerung des Dachüberstands. Den verbindlichen Preis nennen wir nach der Besichtigung.
Eine allgemeine Pflicht, die Fassade zu dämmen, gibt es nicht. Werden aber mehr als 10 % der Fassadenfläche erneuert – zum Beispiel neu verputzt –, muss die erneuerte Fläche die Wärmeschutz-Anforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes erfüllen (§ 36 GModG, bis Juli 2026 § 48 GEG). Welche Dämmstärke das bei Ihrer Wand bedeutet, rechnen wir vor dem Angebot aus.
Quelle: § 36 GModG mit Anlage 7Für die Fassadendämmung gibt es Zuschüsse über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) oder alternativ eine Steuerermäßigung. Die Fördersätze wurden 2026 geändert und ändern sich immer wieder. Wichtig: Den Förderantrag stellen Sie in der Regel, bevor Sie den Auftrag vergeben. Lassen Sie den aktuellen Stand von einem Energieberater prüfen – wir stimmen den Aufbau gern mit ihm ab.
In der Regel nicht. Ausnahmen gelten für denkmalgeschützte Gebäude, in Gebieten mit Gestaltungssatzung und bei Vorgaben im Bebauungsplan. Steht das Haus nah an der Grundstücksgrenze, sollte vorab geklärt sein, ob die zusätzliche Wandstärke zulässig ist. Im Zweifel genügt eine Nachfrage bei der Gemeinde.
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Am meisten, wenn die Fassade ohnehin saniert werden muss: Gerüst, Vorarbeiten und neuer Putz fallen dann sowieso an, und die Dämmung kommt nur noch obendrauf. Ob sie sich bei Ihrem Haus rechnet, hängt von Wandaufbau, Heizung und Nutzung ab – das besprechen wir ehrlich bei der Beratung.
Eine Wand atmet nicht – Feuchte aus den Räumen wird vor allem über das Lüften abgeführt. Ein fachgerecht ausgeführtes WDVS hält die Wand innen wärmer und senkt damit sogar das Risiko von Schimmel an kalten Wandoberflächen.
Die Oberfläche einer gedämmten Fassade ist kühler, deshalb bleibt Tau länger stehen – das begünstigt Algen. Dagegen helfen ein ausreichender Dachüberstand, der passende Putz und ein Anstrich, der schnell abtrocknet. Wir planen das bei der Auswahl des Systems mit ein.
Das ergibt sich aus Ihrem Wandaufbau und den gesetzlichen Anforderungen. Wir rechnen die nötige Stärke vor dem Angebot aus und prüfen, ob Fensterbänke, Rollläden und Dachüberstand dazu passen.
Nur eingeschränkt. Dunkle Töne heizen sich in der Sonne stark auf, was Dämmung und Putz belastet. Deshalb gelten auf gedämmten Fassaden Mindestwerte für die Helligkeit (Hellbezugswert). Wir zeigen Ihnen bei der Farbberatung, welche Töne möglich sind.
Schicken Sie uns ein paar Fotos und das Baujahr Ihres Hauses. Wir kommen vorbei, prüfen die Fassade und sagen Ihnen, welcher Aufbau sinnvoll ist.