Hagelschaden-Sanierung am Mehrfamilienhaus in Töging am Inn

Saniertes Mehrfamilienhaus in Töging am Inn mit neu gestrichener, heller Fassade

Ein Hagelunwetter hatte den Oberputz dieses Mehrfamilienhauses an unzähligen Stellen durchschlagen. Über gut ein Jahr drang durch die Einschläge Feuchtigkeit ein – bis sich der Putz großflächig vom Untergrund löste. Einzelne Stellen auszubessern hätte nicht mehr gereicht. Wir haben den gesamten schadhaften Putz abgetragen, neu aufgebaut, mit Gewebe armiert, neu verputzt und die Fassade nach Wunsch des Auftraggebers gestrichen. Für die Gebäudeversicherung haben wir den Schaden vorab dokumentiert und einen Kostenvoranschlag erstellt.

Ort
Töging am Inn
Objekt
Mehrfamilienhaus
Leistung
Fassadensanierung
Jahr
2024
Dauer
Mai bis Juni 2024

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So sind wir vorgegangen

  1. Bestandsaufnahme: Hagel hat den Putz durchschlagen

    Von unten sahen die Hageleinschläge nach kleinen Kratern im Oberputz aus. Tatsächlich hatten die Körner die Putzschicht durchschlagen. Durch diese Öffnungen lief gut ein Jahr lang bei jedem Regen Wasser in den Putz. Gefriert es im Winter, dehnt es sich aus und lockert den Putz von innen. So hatten ganze Flächen die Haftung zum Untergrund verloren – auch dort, wo man es von außen noch nicht sah. Bevor wir etwas abgetragen haben, haben wir den Schaden mit Fotos dokumentiert und einen Kostenvoranschlag erstellt. Damit konnte der Eigentümer den Schaden bei seiner Gebäudeversicherung geltend machen; die Abrechnung mit der Versicherung lief direkt über ihn.

  2. Schadhaften Putz vollständig abtragen

    Vom Gerüst aus haben wir die Fassade Fläche für Fläche abgeklopft. Alles, was hohl klang oder durchfeuchtet war, kam herunter – bis auf tragfähigen Untergrund. Das Gesamtbild zeigt, wie weit sich der Schaden über alle Geschosse gezogen hatte. An diesem Schritt entscheidet sich, wie lange eine Sanierung hält: Wer lose Stellen einfach überputzt, hat den Schaden nach wenigen Jahren wieder.

  3. Putz neu aufbauen, armieren, neuer Oberputz

    Die Fehlstellen haben wir wieder bis auf die Fläche aufgebaut. Darauf folgte eine Armierungsschicht mit eingebettetem Gewebe: Sie verbindet alten und neuen Putz zu einer Einheit und nimmt Spannungen auf, damit sich die Übergänge später nicht als Risse abzeichnen. Zum Abschluss erhielt die Fassade einen neuen Oberputz – eine geschlossene Oberfläche ohne sichtbare Flickstellen.

  4. Anstrich und Fertigstellung

    Zum Schluss der Anstrich im Farbton nach Wunsch des Auftraggebers. Das Ergebnis ist eine Fassade, die wieder ordentlich aussieht und vor allem wieder schützt: Regen läuft ab, statt in den Putz einzudringen.

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